Freitag, 8. Juli 2011

Was immer du denkst wohin ich führe wohin es führt, vielleicht nur hinters Licht.

Falle hinab, die Klippe hinab
Gesichter ziehen vorbei zeigen was dein Leben war, was es zu einen Leben gemacht hat.
Die erste große Liebe, die erste große Freundschaft,
das Kichern in der Nacht,
die erste durch gemachte Nacht mit freunden,
das laute Gähnen am nächsten Morgen.
Die Bilder verschwimmen, du willst sie greifen doch es sind nur Trugbilder, bilder deines Herzen das sich nach diesen Zeiten seht, diese Zeiten wo alles noch ok war, weißt du noch wie glücklich du warst als du es geschafft hast alle Kerzen gleich zeitig auszupusten auf deinen Kuchen? Wie du am Abend eingeschlafen bist und den nächsten Geburtstag nicht erwarten konntest? Die Jahre sind im Fluge vergangen doch jetzt bist du anders, du bist traurig kaputt du willst sterben mehr als alles auf dieser Welt du verabscheust dich selbst. Du prügelst jeden Tag auf dich selber ein isst jeden Tag weniger, schneidest jeden Tag ein wenig tiefer fühlst jeden Tag weniger, nur der Hass steigt.
Du suchst dir Hilfe jedoch auf dem falschen Weg auf die falsche art bei den falschen Menschen die zwar das gleiche oder etwas ähnliches durchmachen aber sie selbst nicht wissen wie sie heraus kommen. Das Meer reißt dich immer tiefer, du bist kurz davor zu ertrinken doch du gehst immer weiter rein rauchst trinkst kotzt und drückst viel zu viel, um zu vergessen, nur für einen Moment. Du verfängst dich in deinen eigenen Gedanken. Die  Pranken eines riesigen Baumes haben sich um dich gelegt du bist viel zu tief in den dunklen Zauber Wald gegangen ohne darüber nach zudenken wie du heraus finden sollst, du bist letzten Endes doch wieder allein, dein versteck, das Internet kann dich nun auch nicht retten, für ihn bist du nur eine Datei, eine von vielen. Weißt du noch deine Freunde? Deine wahren Freunde von denen du dich immer weiter entfernt hast und die du heute kaum noch kennst? Sie hätten dich retten können, wären da gewesen doch nun hörst du Wolfs Geheul in der ferne, sie kommen dich hohlen, die Nacht bricht herein. Immer noch an deinen Baum gefesselt hörst du die Wölfe und anderes Getier näher kommen und dann gänzlich erscheinen wie sie durch die Büsche auf deine Lichtung treten wo du und der Baum den Mittelpunkt bilden. Sie versammeln sich um dich herum, sie sind hungrig, hungrig nach deinem Glück. Sie reden auf dich ein immer weiter dringen sie in deinen Kopf und in dein Herz. Sie verdrehen dich, biegen dich ihnen zurecht.
Du bist Scheuschlich
Richtig widerlich
Hass dich Hass dich!
Schneide dich du hast nichts Besseres verdient.
Hungere, du bist Fett.
Sieh doch mal wie dein Speck über die Äste dess Baumes tritt.
Niemand liebt dich, wieso sollte es auch jemand tun?
Alles was du anfässt wird zu nichte.
Du bist ein Nichtskönner.
Versager!
Elender Versager!
Die Tiere lachen, sie lachen unerbittlich.
Ihr lachen brennt sich in deinen Kopf.

Dein Herz wird schwarz dein Kopf überfüllt Die Welt und dein Lebensglück ist l-e-e-r
Vollkommen ausgelöscht. Die stimmen der Wölfe der Fuchse der Vögel hängen in deinen Kopf nur sind es nicht mehr ihre Gedanken, sondern deine.

Da stehst du nun mit einem nichts in deinen Herzen und in deinen Kopf.
Der Wind lässt deine Haare in der Luft tanzen, Wellen die weit unter dir hin und her schlagen singen bittere Lieder, alles ist still, doch du kannst diese Schönheit des Lebens nicht mehr sehen, sie nicht wahrnehmen, du bist kalt.
Weil du dich hasst, weil du ein Nichtskönner bist, ein Versager, ein elender Versager.
Du springst.
Die Tiere der Nacht lassen dich frei, sie lassen dich gehen der ``Zauber`` Wald ist nur noch eine Fantasie-Erinnerung die Tiere haben was sie wollten, dich und deinen augenutzen Körper der nun voller tiefe Narben ist Du bist letztendlich vollkommen kaputt und Knochen dürr, nicht mehr so das es schön ist.
Du kommst unten auf, Wasser umhüllt dich.
Du könntest frei sein gesund sein glücklich sein.
Aber du bist tot.
Für nichts…


2 Kommentare:

  1. ich habe keine ahnung, vielleicht bin nich ja ein idiot, aber du tust mir leid und ich muss dir wiedersprechen. jap, ich bin ein idiot, haha, denn ich liebe dich, wie lächerlich und dumm das klingen mag. du bist nicht tot, du lebst. erinnerst du dich? dein herz schlägt.
    ich wollte dich damals nicht sehen, weil ich wusste, dass du dazu noch nicht bereit bist und es eher zwang als wunsch gleicht. desshalb habe ich abgesagt, findest du nciht, dass es logisch klingt? die entfernung hats gemacht, oder ich bin einfach nur ein beschissener mensch, who knows?
    falls du irgendwann bereit seien wirst, sag bescheid. ich will nur nicht, dass du dich dann eingequetscht fühlst.
    ich kann dir immernoch helfen, unterschätze mich nicht. ich war genau an der stelle, an der du dich gerade befindest, nur vielleicht nicht so schreibtalentiert. (; ich habe vieles gelernt, vieles nicht verstanden und doch kannst du leben, du bist noch nicht tot, versteh das doch endlich...
    elebil, ich hoffe, du hast schöne ferien.

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  2. okay, stop!
    da ich das als anonym geschrieben habe, kann ich es nicht mehr löschen.
    nach langem nachdenken, na ja, ich weiß nciht, habe ich beschlossen, dass ich auch so glücklcih bin und eigentlich total unentschieden.
    also, bitte, ignorier das da oben einfach.

    danke,
    in liebe, ein arsch, der nicht über seine handlungen nachdenkt.

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