Donnerstag, 14. Juli 2011

Sommernacht’s Spiel


Ein ewiger Regenbogen breitet sich am Nördlichen Nachthimmel aus, alle Farben sind da am Horizont ein dunkles Lila  danach ein sachter Orange Ton gefolgt von einen tiefen Rot welches immer heller wird bis es Gelb ist, es kommt grün, weiß danach Blau zuerst ein tiefes und dann ein unglaubliches helles blau so das es fast strahlt heller als jeder Himmel bei Tag der ganze Himmel wird durchzogen von weißen streifen die Bilder malen das blau sieht aus wie ein helles Meer auf dem Spiegelungen der Sonne schweben an einer Stelle sieht es aus als ob der ganze Himmel zusammen geschoben wäre und er sich nun kräuseln müsste es sieht so aus wie eine Tapete an der Wand die nicht richtig angeheftet wurde überall um mich herum höre ich Rauschen ein leises Geräusch welches Vollkommen in mich fließt es wird eins mit mir es gehört nicht mehr dieser Welt nur mir, mein stetiger Begleiter es lässt ein fast hypnotisieren. Dieses Rauschen und diese Farben hüllen mich vollkommen aus ich spüre eine leichte Brise mit Böen die an meinen zu großen t Shirt zerren, mich zu sich rufen um mit mir zu fliegen. Ich sitze auf dem Mast von unseren Boot, weit oben um über die anderen Schiffe hinüber zu sehen ich blicke nach ganz oben auf dem vermutlichen höchsten punkt unseren Universums. Er ist durch und durch erhellt alle Wolken haben einen hellblauen umriss sie leuchten, sind ganz weit oben, bei diesen Anblick wirkt die ganze Welt alt und banal, ich merke wie ich hier unten nur bin, ganz klein für die mächtigen Wolken dort oben, nur Getier ein kleines nichts, die hellen Linien kommen aus allen Himmels Richtungen um an einen einzelnen punkt zusammen zu laufen ich merke wie wir doch alle nur gefangene in dieser Welt sind, kleine Soldaten die gegen das Universum schlagen doch nie ausbrechen können. Ich weiß dass es etwas hinter dem allen geben muss noch weiter hinten ganz weit. Jemand der da ist, kein Gott der uns alle erschaffen hat nein, ganz und gar nicht einfach jemand der zuschaut, mit geborgenen Augen uns betrachten, der in unsere Seele sieht und nicht in unser Gesicht oder auf unsere Narben der alles von uns weiß und doch nicht verurteilt nicht entscheidet nicht einen Regeln aufbrummt einen Angst macht oder jemanden unter druck zu setzten er will uns nicht zwingen ihn zu lieben er guckt nur zu und lächelt sanft dabei denkt sich ein paar Gedanken aus aber hat keinen Einfluss auf die unseren er entscheidet nicht über unser Schicksal oder sonst was er ist nur da und will liebe geben, nicht nur den guten sondern allen. Dafür muss man in kein heiliges Haus gehen um ihn zu ehren, nein. Man muss eigentlich gar nicht an ihn denken wir sollten nur glücklich sein weil wir wissen das es immer jemanden gibt der einen liebt und zu dem man sich wenden kann wenn man traurig ist man muss nicht um sein Ohr flehen oder sich entschuldigen es zu brauchen man sollte einfach reden, alles weg worüber man mit keinen irdischen Menschen reden kann.
Es ist kalt alles erschlafft in meinen Körper, es ist 4 Uhr morgens aber was hat Zeit für Bedeutung? Nur wenn man alles Irdische los lassen kann, ist man so leicht das man fliegen kann.
Die Warnleuchten der anderen Boote verschwimmen zu einen endlosen Meer voller Licht und Farben der Himmel ist Himmel und wunderschön.
Und dieser Moment soll für immer in mir sein, mich aushüllen mit Gefühlen, mich frei lassen,  mir vergeben den nur ich kann mir vergeben ich denke am körperlichen vorbei in eine Welt wo du und deine Taten egal sind wo keinen Momente zählen sondern nur Gedanken, Gedanken sind was schönes..dieser Gedanke legt sich in meinen Kopf zur Ruh und ich bin vollkommen da, es ist nur schade das ich diesen Moment hier diese Gedanken diese Gefühle diese Farben nicht einfangen kann, ich kann sie nicht packen und verstecken und immer bei mir tragen und immer wenn ich diesen Moment brauche mir ein wenig davon nehmen, nein das kann ich nicht aber ich kann ihn ganz tief in meinen Herzen lassen tief einatmen und mir den Geruch merken, zum Himmel sehen und es ganz tief in mir wohnen lassen ihn gewähren ein Teil von mir zu werden der Mensch hat Sinne und Gefühle, genau das macht ihn menschlich, genau darum geht es hier, in diesen Universum Mensch zu sein, kein gefangener einer macht nicht eingeschlossen sondern nur Mensch. Sich seine Wunden zu zeigen denn nur so können sie heilen und geheilt werden.
Hier gibt es so viel zu ändern aber noch viel mehr zu erhalten.

Ich sitze und schaue in den Himmel und freue mich über das leben wie nimmer zuvor
Ich bin hier, ich will hier sein. Mensch sein.
So schön wie hier kann es im Himmel gar nicht sein.
Das Wasser fließt in einen ewigen Kreislauf und es nimmt mich mit in dieser Atmosphäre.
Lässt mich sein, fühlen so sein. Mensch sein.
Ganz ehrlich das Leben ist schön und kann für jeden schön sein.

Aber es hat sich nichts geändert ich hasse weiterhin Gott und meine Familie aber ich habe ein neues Gefühl geschenkt bekommen, neue Gedanken zu denken einen neuen Horizont bekommen.
 Eine neue Richtung wie das Leben zu leben ist, für mich.
Das da oben ist in meiner Hinsicht kein Gott weder eine macht nein nichts was über uns steht in seinen sein, nur ein kleiner Halt für die Menschen weil er und ich wissen das Menschen so verletzlich sind nicht auf den Körper bezogen sondern auf das innere. Ich glaube für ihn sind unsere Körper unser aussehen unser denken unsere Taten egal er vergibt uns nicht, er hört nur zu und gibt uns einen Baum an den wir halten können wenn es nicht mehr geht, wenn wir vorm zerbrechen sind, wenn narben klaffen die nicht auf der Haut exerzieren.



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