Leben verkackt,
will nicht mehr spielchen spielen.
sterben, ich will sterben.
Ich kann die Farben der Pillen nicht einordnen bin schon viel zu lange nicht mehr da,
habe nicht Geschichte geschrieben sondern nur hässlige Gedanken in ein Buch.
Habe keine Kunst erschaffen nur Narben auf meinen Beinen.
Habe nicht gelebt sondern mein Herz erschossen.
Vergewaltigte Gefühle sind nichts mehr wert, nicht mal eine Umarmung.
Von oben hörte ich das Schreien ich wusste genau was passiert die dumpfen lauten Schritte die 47 Treppenstufen herunter, lauter lauter die Tür reisst auf.
Ich halte meine Hände vors Gesicht, weil ich weiß was passiert.
Eine starke kraft befördert mich gegen den Schrank und danach zu Boden.
''Du bist ein Scheiß Kind so habe ich dich nicht erzogen, du willst immer alles haben denkst du bist die tollste''
genau nur weil ich so toll bin verletze ich mich ja auch jeden Tag, HAT SINN, dachte ich mir
Schläge, rechts links rechts links mein Vater ist im Ghetto aufgewachsen, er weiß genau wie man zuschlägt.
Er prügelt die Hoffnung auf ein vielleicht doch noch schönes Leben heraus, die letzte Hoffnung.
Er erhebt sich, ''scheiß Kind du kannst nichts außer das falsche tun.''
Diese Wörter waren schon mal da, jeden Tag habe ich sie gefühlt.
Mein Lehrer 2.20 meter groß und furcheinfloßend
Ich: 1cm im Kopf und 1.40 als maß
guckt er auf mich runter und dringt mit seinen Wörtern in meinen Kopf der willig war sich zu füllen, mit wissen über das Leben zu füllen, doch er klatschte die hässlige Wahrheit in mein Gehirn, er nahm mir meinen nichts wissenden süßen Blick, mein kindliches Verhalten.
Von oben sprach auf mich ein und seine gesabberten Wörter triefen in mein Hirn, blieben da.
..Du kannst nichts, du wirst nichts
seien wir doch ehrlich in einen Jahr siehst du dich auf der Hauptschule wieder,
mit 6en im Zeugnis, dich wird nie jemand lieben in deinen Leben weil du die Liebe nicht verdient hast, du hast nichts verdient, du bist ein Mensch unter Milliarden, du interesiertst niemanden, selbst wärst du Tod würde es niemanden interessieren, ein paar menschen hätten nur mehr platz und jemand könnte auf deinen Stuhl auf der Hauptschule sitzen, macht also nichts.
mit acht Jahren in der vierten Klasse ist der Kopf leer mit Weltanschauungen und bedürft gefüllt zu werden,
nach einen Jahr, mit reden dieser art die jeden Tag verabreicht wurden füllte sich mein Kopf, ich war klein ich glaubte ihn jedes Wort, ich bin ein nicht, ich habe nichts verdient, niemand würde sich dafür interessieren wenn ich sterbe.
Ich glaube ihm immer noch.
Ich finde mich wieder tief im Wald wo niemand ist, ich gehe nicht zur Schule obwohl mein Vater nach der prügel gesagt hat ich sollte mich nicht so anstellen und mich schminken und flott zur schule gehen.
Ich sitze hier im Wald auf dem Boden, ich schneide mich.
Ich heule wie eine blöde und denke an ein verkacktes Leben, ich bin auf keiner Hauptschule, dafür in einen Wald mit zwei Packungen Schmerztabletten im Rucksack.
Dann kam ich nach Hause,
meine Oma war da und sie fragten mich ob ich mit ihnen Kuchen essen will.
Nein ich will keinen Kuchen, ich will dieses falsches Leben nicht.
Ich will nie wieder etwas essen und verrecken.

Das schlimmste an der Menschheit ist, das man selbst ein Teil davon ist und das lässt einen noch nutzloser, wertloser, sinnloser fühlen..
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