Sonntag, 6. November 2011

Da ist niemand, ich sitze an der Tür und horche,
stille ich bin allein mit tausenden Geistern.
ich gleite die Tür herunter sitze mit dem Rücken angelent an der Tür, mein Kopf auf meinen angewinkelten Knien abgestützt.
Ich weine, weine einen Fluss aus Hass und entäuschung.
Es ist ein leises schlurchzen, obwohl niemand da ist gewähre ich mir selber die Tränen nicht, da gibt es so vieles um das ich jetzt weine und da ist niemand den ich es erzählen kann.
niemand


würde eingesperrt im Käfig des Hasses
habe solange keine echtes Lachen mehr gehört,
mit dem Rücken abgegrenzt zur Welt die eh nichts sieht.
immerhin weine ich und liege in keiner Ecke und betrinke meine Gefühle.
Das ist erbärmlich, ich bin erbärmlich.
Ich will nur noch die Gefühle rausauschneiden mit der scharfen Klinge, nie wieder fühlen.
Macht mit mir was ihr wollt, mich interesiert es nicht mehr,
wieder weine ich.

Ana könnte mich jetzt trösten
Geh weg aus meinen Gedanken, ich will nicht mehr, nichts.
Das ist scheiße, richtig scheiße.

lasst mich verwundet liegen



3 Kommentare:

  1. Liebes, wenn wir zusammen sind, ist mein Lachen immer echt, merk's dir :)

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  2. erzähl's mir. ich bin da.
    dein text bricht alle rekorde und wenn ich jetzt bei dir wäre, würde ich dich umarmen.
    und mit dir weinen.

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  3. Ich würde alles dafür geben, das schwör ich dir.

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Sei nicht stumm,
erzähl mir was.