Da ist er wieder, dieser Traum wo ich aufwache, ich im freien liege, der Himmel blau ist und die Sonne ein wenig über dem Horizont steht. Es ist Morgen, so viel weiß ich. Es ist kühl, die Luft dringt in meinen Körper ein und es fühlt sich fast so an, als würde sie sich von Innen an mich schmiegen, den Rauch der letzten Jahre aus meiner Lunge drängen und wunden heilen wollen. Doch der Boden ist hart und steinig. Ich neige meinen Kopf zur Seite und sehe sie wieder. Wieder der gleiche Traum. Ich sehe die Eisenstangen der mir unendlich scheinenden Gleisen, liege wieder auf den Schienen. Der Zug kommt auf mich zu, die Steine unter mir beben und zittern, keine Zeit, um zu realisieren was passiert oder genug Zeit, um zu wissen, dass man es gar nicht realisieren will, dass man nicht reagieren will. Weglaufen ist nicht drin, ich bleibe liegen. Der Zug kommt immer näher und schon bald kann ich die Augen des Schaffners erkennen, vor Panik groß aufgerissen und rot unterlaufen. Der Zug rattert über mich, nur einen Atemhauch, nur eine Nasenspitze entfernt ist der Tod, überall um mich herum rauscht es, überall Geflüster der Lebenden und die, der Sterbenden. Mein viel zu großer Pullover weht auf und flattert umher wie ein großer Habicht der in den Himmel empor fliegt. Es fühlt sich an, als würde ich fliegen, wegfliegen.
Ich höre immer noch das Rauschen des Zuges.
-bin ich tot?
-habe ich es überlebt?
-nein, sowas überlebt man nicht.
-nein, sowas möchte ich nicht überleben.
-Eine Nasenspitze war zu verführerich,
nur eine Nasenspitze vom (Glück?)
Die Knochen flüstern.
Der Wasserläufer ertrinkt.
Ich Höre immer noch das Rauschen des Zuges.
Augen auf.
Der Bus in dem ich mich befinde ist leer, draußen ist es dunkel, der Busfahrer hört leise in seiner Fahrkabine alte Musik.
There is no Mountan who can make me stop
here on my long long way of missin
some day i will find you
and hold you in my arms.
Someday i will find myself in the Seas from the World and try to loved him.
trying to be be be be, trying to survive.
trying to live and love by the Sea who i look in the water and see the realy me.
Neben mir liegt der große, braune Rucksack, gefüllt mit Schreibzeug, Essen und Trinken.
Ich bin auf einer Reise, nur wohin?
Ich beobachte die Blätter der Bäume, die unaufhörlich gegen das Fenster klatschen. Ein Gesicht spiegelt sich wieder, es lächelt mir zu. Nein, es lacht mich aus. Ein falsches Lachen, ein sehr falsches Lachen.
Doch auf dem ersten Blick weiß ich schon, dass das Gesicht lügt.
Ich stehe schwankend auf, gehe den viel zu langen Weg zum Fahrer.
Ich bin auf einer Reise…
Ich bitte ihn, anzuhalten und mich aussteigen zu lassen.
Er gewährt mir den Weg ins Nichts.
Ich habe meinen großen, braunen Rucksack auf den Schultern und trete in die Welt und in das Leben hinein.
Meine Haare wehen mir ins Gesicht und der Wind zieht und zerrt an meinem viel zu großen Pullover.
Ich gehe durch die Bäume der Straßen-Allee hindurch und vor mir erhebt sich ein unendliches Feld.
Die Sonne steht ein wenig über den Horizont und die Blätter rauschen im Hintergrund.
Und die Luft ist so rein, dass sie mich von innen zu heilen scheint.
Es wird eine lange Reise..
in search of the sea where my true face is reflected
its a hard road
but its also a hard and wild world
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