Meine Hand streicht zitternd über die kalten Badezimmer Fliesen,
mein Kopf pocht, die Welt steht nicht mehr still.
Alles dreht sich verwirrt mich und bringt mich zum knien.
Angst auf meinen Schultern drückten mich nieder.
Die Lippe ist blau und zittert, gibt verätzte Zähne frei.
Eisige Kälte im Herzen.
Welt in grau gestimmt.
Liebe nicht erfahren.
tappe im dunkeln.
Bin niemand und nichts und dennoch zu viel.
Schlage am Boden auf, ergebe mich.
Bin gebrochen im Willen, will nur noch weg.
Es wäre ein Schnitt,
Es wäre ein Sprung,
Es wäre eine Handbewegung mit der ich nur abdrücken müsste. Aber ich kann nicht, wieso?
Die Augen sehen gläsig durch die Welt, sehen Hass und Trauer.
Bin ich wach?
es scheint so, denn ich liege auf den Schienen.
Wir dachten, du hast keine Lust mehr hier zu schreiben?
AntwortenLöschenpech
AntwortenLöschenIch würde sagen, es ist Hoffnung und unbewusste Zuversicht, die dich davon abhält.
AntwortenLöschenIch bin ein Rauchzeichen vom Feuer reinen Seins:
AntwortenLöschenIch fragte dich, warum dein Auge gern
In meinem Auge ruht,
So wie ein reiner Himmelsstern
In einer dunklen Flut.
Du sahest lang mich an,
Wie man ein Kind mit Blicken mißt,
Und sagtest freundlich dann:
Ich bin dir gut, weil du so traurig bist.
Hermann Hesse
Tröstliche Grüße,
Die Menschen, die sich in einem Krieg mit sich selbst befinden.