Sonntag, 3. Juli 2011

Die Wut überrumpelt mich, es ist die Wut auf mich selbst.
In meinen Kopf spielen Puppen Massaker vermischt mit Suizid.
Die Wellen schlagen gegen dem Felsen auf dem ich sitze, ich schaue an den Horizont der unendlich scheint und spüre keine Hoffnung oder den drang zu ihm zu reisen, zu sehen was dahinter kommt, meine Träume liegen vergewaltigt in der Ecke und ich weiß das es immer etwas hinter dem Horizont geben wird, das dort ebenfalls Leute leben die sich ein besseres Leben erhoffen, hinter dem Horizont wartet kein neues Leben und kein Paradies. Dort ist einfach nur Land dieses einfache Land das von Religionen verpestet wurde. Die Leute im Süden sagen im Norden liegt das im Glück im Schnee, die im Norden sagen es liegt im Wasser im Süden und dabei ist es nirgendwo.
Wozu diese ganze Scheiße?
Jeden Tag verabscheue ich, jeden Tag wünschte ich, ich wäre jemand anders jemand tolles jemand den man(n) mochte an den man(n) sich erinnerte und an seine Taten jemand der Frei war und weiter ging als alle andere weiter ins Feuer griff als andere und schlicht besser war als andere, jemand besonderes.
Jeden Tag erhoffe ich mir ein neues Leben, ein schöneres.
Jeden Tag verzweifel ich, weil ich keins bekomme und nicht weiß wie ich es kriegn soll.
Jeden Tag hungere ich um schöner zu sein.
Jeden Tag weiß ich das morgen ein neuer Tag sein wird und verfluche diese Tatsache.

Ich habe eine unendliche Wut auf mich das ich auf der stelle mich erschießen könnte aber nicht mich, sondern meinen Körper ich würde ihn zerfleischen, er hindert mich nur an dem was ich werden will, immer wird man eingeschrenkt oder vorurteile werden gefällt über dich, des Körpers wegen.
Ich schneide mir meine Haare ab will alles von mir zerschneiden so in Rage bin ich.
Doch...was bringt mir das? ich bin allein habe nicht das was ich will und bin nicht die die ich sein will.
Scheiße verdammt meine Haare...

Ich lese gerade ihre Biografie und ich kann nur sagen dass ich sie zu tiefst bewundere.

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