Es sind die Regentropfen die niemals aufhören zu tropfen, es ist das Bild des Dramas welches mein leben darbietet welches ich vorbeihuschen sehe durch Autofenster, es ist der Gott über den alle reden und nach den sie sich alle biegen, ohne Grund. Es ist einfach die Realität die mir in Gesicht schlägt wie eine Welle im Sommer oder der peitschende Wind im Unwetter der mich aus dem Gleichgewicht bringt und ich mir zum tausendsten mal die gleichen fragen stelle und ich mal wieder zu dem Entschluss komme dass es einfach keine antworten gibt und kein entkommen aus dieser Hölle und das ich hier irgendwie durchkommen muss und irgendwie den Anforderungen der anderen gerecht werden muss, ja muss.
Es ist immer das gleich beschissene Gefühl wenn ich meine Augen öffne und mich wieder finde und...lebe, atme, fühle, mensch bin und genau dass das Problem ist, weil ich damit nicht zurecht komme, weil das zu viel ist weil einfach alles zu viel ist, ich fühle mich einfach vollkommen lebensunfähig, als wäre was falsch gelaufen als wäre ich unterentwickelt und habe immer noch nicht verstanden wie man atmet, ich bin von so vielen menschen abhängig und meine Lebensmotivation schwankt, meine eigene ist nie da.
Ich weiß das ich irgendwann verlassen werde, von jedem und ich alleine da stehe wie ein Kind das nicht alleine laufen kann und wie alle helfenden Hände einfach weg sind, ich habe angst verlassen zu werden, ich habe angst allein zu sein, ich habe angst zu leben ich habe Angst Gefühle zu haben, menschlich zu sein ich habe vor allem angst.
Das hier ist Realität das hier ist mein leben, dieser scheiß Haufen ist mein verficktes leben.
Ich sitze am meinem Schreibtisch der aus massiven dunkeln Holz besteht, in der rechten obersten Schublade die mit einen Schlüssel abgeschlossen ist bewahre ich Errinerrungen auf, ich war zu schwach zu vergessen, zu schwach sie loszublassen, das macht mich menschlich, menschen sind grausam, ich verliere mich in irgendwelchen Kreisen, in irgendwelchen Strömungen in irgendwelchen Spielen die das leben mit mir spielt, ich verliere mich gerne.
Das Kerzenwachs läuft auf den Tisch es regnet immer noch, seit stunden oder tagen schon, bin komplett passiv zum Leben und fühle mich nicht angekommen. Bin irgendwo gefangen, vielleicht in mir selbst und trage tag für tag Kämpfe aus, ich bin mein größter Feind, der Plattenspieler rauscht kurz und fängt wieder vom neuen an, ich habe die male nicht gezählt. Alle Menschen gehen ihren eigenen eigenen Weg auch wenn das bei vielen auch nur bedeutet den weg anderer zu gehen, jeder hat seinen Grund den man sich selber nicht eingesteht.
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