Der Tod haucht in mein Ohr, erzählt mir Geschichten von einer Welt in der ich umherirre und nichts fühle, der Tod bietet mir an welch ein Leben ich haben könnte mit welch einer Leichtigkeit ich umherirren würde, welche Stärke ich hätte und er sagt mir dass er ein Loch welches meinen Körper hohl macht zu füllen weiß. Der Tod erzählt mir wie ich die Welt sehen würde, durch welche Augen, niemand könnte mich verletzen niemand könnte mir was tun, weil die Füllung der Tod selber ist wie er mich ausfüllt und erfüllt.
Er würde tausende Stimmen aus meinen Kopf verbannen, ihre Stelle einnehmen und mir sagen dass ich nicht fühlen soll, weil ich dann stark bin, nicht verletzt werden kann. Der Tod hasst mich nicht, er ist mein Begleiter sagt mir was zu tun ist und weist mir den weg, wohin weiß ich nicht.
Es wäre ruhe in meinem Kopf kein Geschreie tausender Sirenen sondern ein klares Urteil über mein Leben, der Tod.
Der Tod war schon immer bei mir hat mich begleitet und gelenkt hat in mein Ohr geflüstert, auf meiner Schulter gesessen, in meinen Gedanken gehaust.
Nun soll er mich ausfüllen, für immer, weil ich mit dem Loch in mir nicht leben kann und nicht immer zwischen dem Wunsch zu leben und den Wunsch zu sterben umher irren kann, ich will mich entscheiden, auch wenn man mich zwingen muss.
Ich zwinge mich tagelang schon zu funkonieren, bin immer da bin ‚‘glücklich‘‘ damit die anderen es sind. Sie wissen es nicht, was mit mir los ist, wenn ich allein bin, wenn es Nacht ist. Ich zwinge mich zu leben für Träume die ich nicht aufgeben will wo ich aber weiß das ich sie nie erreichen werde aber ich mache weiter weil es schön ist sich einzureden einen Grund zu haben auf diesen Drecks Planeten zu bleiben obwohl es keinen Grund gibt ihn zu verlassen, keinen richtigen außer dass der Tod so viel leichter wäre und selbst das weiß man nicht hundertprozentig. Mein Leben besteht nur noch aus Sterben auf Raten und ewigen versagen und enttäuscht werden, verletzt werden. Ich will nicht sterben, nein so ist es nicht aber ich schaffe es nicht mehr zu leben also bleibt nichts anderes, ich will mich den Tod versprechen mich den Liedern die er singt hingeben und mich darin verlieren mit toten Skeleten in Ballkleidern tanzen und wissen das ich im inneren einer von ihnen bin, von den toten. Im ewigen Tanz will ich untergehen und versinke, mich nie wiederfinden, keine Heilung kein nichts, kein weg zurück.
Ich habe es satt, ich habe es schlichtweg satt zu leben.
Doch ich merke das der Tod die Stimme von Herrn Messer einnimmt und ich mir mal wieder den Weg den alle als falsch bezeichnen ausgesucht habe, der weg der Zerstörung der für mich mein Glück und Frieden ist, kein weg zurück.
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