Mittwoch, 9. März 2011
Meereswinde umspielten dein Haar lassen es sich verlieben, verlieben in die Welt die doch so berauscht klingt. Siehst hinaus, siehst in eine andere Welt in die du hinein gefallen bist. Weiße Gischt kleidet das Meer legt es in Kleider gehüllt ein hauch von Liebe schwebt hier, der Frühling kommt, doch was bringt das wen es Vergänglichkeit gibt? Ein Meer? Die Freude auf dem Sommer? Menschen die auf Wellen tanzen und mit Meeres stürmen fliegen, ein kleines Stücken Paradies auf Erden. Koste von den Früchten der Wälder, von den Beeren am Buschwerk schmecke das Salz vom Meer rieche die Freiheit in der Luft und höre die rufe in der ferne die nach dir verlangen. Bist du bereit loszulassen? Bereit das ewige dahinvegetierten aufzugeben weil es nichts bringt. Dort wo die Stimmen herkommen, dort wartet die Jugend nicht die ewige aber die glückliche. Ich habe nichts, meine Taschen sind leer und meine Gedanken überfüllt mit Träumen doch mein ich will nichts davon wissen, meine Augen bleiben am Horizont haften, am ewig weiten Himmel über mir alle Wolken will ich sehen, ich will sie alle gesehen haben will sie alle auswendig kennen. Ich bin auf einen Boot ein riesiges Fenster ist neben mir, meine Finger huschen ängstlich an Tasten entlang. Am Ende vom Meer das mir unendlich scheint ist das Festland und dieses Meer und dieser Himmel ist besser als alles andere, es füllt einen aus mit Gedanken mit Poesie die einen durch den Kopf schießt, sie lässt mich lächeln, lässt mich schreiben, es ist wie eine Sucht mein Herz gehört der Tastatur meinem Kopf und euch natürlich… Ieva, nireka tu, Ana ich liebe dich. Wellen tanzen die Welt dreht sich Liebe entsteht, liebe geht, Kinder gezeugt Kinder geboren Menschen gestorben, diese Welt ist in Bewegung und doch im Stillstand, dreht sich zurück und nach vorn in diesem Stillstand, ich muss lachen, niemand weiß wieso doch egal niemand hier weiß irgendwas über mich also, ich habe den Faden verloren, ich starre gerade auf dieses viel zu weite Meer für meine Augen und denke nur Ieva… was wäre wenn?… ich blicke zum Monitor es steht darauf das wir in einer Stunde anlegen und plötzlich kommt ein großes rotes DANGER DANGER DANGER und ich muss lachen. Wir sind jung, wir haben Herz, wir haben den Mut der Welt nicht beim zerbrechen zu zusehen und die potenzielle Kühnheit zu sagen das es uns irgendwie egal ist aber irgendwie auch nicht. Ich atme aus die Linse der Kamera beschlägt das Meer sieht durch den Bildschirm berauscht aus irgendwie langsam und voller Leben, wie bei dem Ameisen im Boden. Tropfen tropfen Wassertropfen in ein Meer aus Blut. Rot wie die Liebe die mir niemand gab. Außer ihr.
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Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenDer erste Teil ist richtig paradiesisch! O.o
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