Mittwoch, 15. Dezember 2010

Tut mir leid das es so viel ist.


Heute war wie ich glaube einer der schönsten Zugfahrten von Neugraben nach Harburg, wir sind in eine Bahn eingestiegen wo ''nicht einsteigen dran stand'' allerdings wussten wir das sie eh nicht fährt weil der Zugfahrer ja gar nicht da war ;) der Zugfahrer kam und eine Freundin von mir hatte Angst das wir jeden Moment die Türen schließen und wir irgendwo hinfahren irgendwo, ist gut irgendwo in nirgendwo perfekt für dich und mich dachte ich mir der LOCKFÜHRER war der netteste den ich kannte er fragte was los sei wieso sie so rum schrie voller Angst wir erzählten warum er lachte mit seinen Schnuckeligen Bart und der Brille sah er aus als ob er glatt aus einen Bilder buch entsprungen währe, er war mir sofort sympatisch. Er schloss aus Spaß die Türen und sagte wir sollten unsere Freundin festhalten damit sie nicht schreiend raus lief, wir hielten sie fest ganz fest mann fällt auch mit Händen um sich rum den sie sind zu schwach um das Gewicht deiner Lügen zu tragen wir führen los wir waren ziemlich alleine in dem Bahnabteilung ich stand neben ihn sah die Gleißen vor mir es sah wunderschön aus um ehrlich zu sein, die Lichter des Tunnels vor mir es fühlte sich so an als hätte man irgendwas im Griff oder eben nicht im Griff aber es gab nichts was man im Griff halten musste es war eine Mischung aus Freiheit und überlegen sein, über irgendwas drüber stehen es betrachten.
die Zeit verging im Flüge eigentlich mussten wir 1 Station später aussteigen aber dieser Mann er hatte etwas fesselndes man wollte nur bei ihm sein ihm zuhören von seinen Leben was er alles sah was er dachte von seiner Jugend und seiner Familie er ist vor kurzen Opa geworden zum 2 ten mal ich habe mich so für ihn gefreut er ist 56 Jahre alt und sieht viiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeel besser aus als meine Eltern was ich ihm auch sagte weswegen ich ihm sofort sympatisch war ich schleimte mich so richtig bei ihm ein ich wollte sein Liebling sein ein kleines Kind das darum bettelt auf seinen Schoß schlafen zu dürfen es war dieses verlangen da gut zu sein damit er stolz auf mich ist damit es endlich irgendjemand ist, das mit dem Stolz ist bei mir nämlich so ne Sache. Ich erzählte ihm von einen Buch was über Lockführer ging um die Nachte wo man nachdenken kann während mann den Schienen ihren Weg folgend fährt und sich ein Ziel zu nähern und dann um zu kehren oder sich ein neues zu suchen oder es zu bekommen.Ich erzählte ihm auch wie sehr ich mir so eine Nacht wünschte und wie perfekt es wäre einen Freund zu haben der Lockführer ist insgesamt war ich von ersten Moment schon sein Liebling was er selbst sagte NUR weil ich Lockführer zu ihm sagte und es so aussprach als währe es der königlichste Beruf der Welt die anderen hingegen sagten lediglich Fahrer mann Mädchen da hast du wirklich tausend Punkte bei mir bekommen das du mich Lockführer nennst! Ich war so stolz, wollte mehr immer mehr ich wollte mich neben ihn auf den Fußboden setzten und ihm endlos zuhören er erzählte uns alles und fand uns ziemlich addret wir führen weiter schon längst an unserer Haltestelle vorbei NUR um mit ihm weiter reden zu können er erzählte wie schön er es findet das wir keine Drogen nehmen gesund sind und wie wichtig uns schule ist wenn er nur wüssteEr erzählte uns von Kollegen wie schlecht es ihnen geht wen sie jemanden überfahren und war wieder Stolz auf mich weil ich Psychologin werden will. Glücksgefühle stiegen in mir auf Er erzählte wie viele Beziehungen von Kollegen zu Brüche gehen und ich war so stolz auf ihm das er jetzt schon Silber Hochzeit mit seiner geliebten hatte und 1 Tochter sie ist Polizisten. Es ist ziemlich schlimm wie viele gute Beziehungen zu Brüche gehen nur wegen diesen Job ich: aber immerhin freut man sich dann umso mehr das es dann bei ihnen klappt ich lächelte über beide Ohren weil sein Grinsen mit seinen weißen Bart sein Muttermal unterhalb seines linken Mundwinkel und seiner Brille so unglaublig ansteckend war. Ich vermisse meinen Opa. Wir mussten Aussteigen, ich war den Tränen nah wir sagten auf Wiedersehen bedanken uns fleißig ich wollte ihn Umarmen wie meinen Opa ein letztes mal ich dachte wirklich er wäre es mein Opa in jemanden anderen ich wollte ihn Umarmen ein letztes mal weil ich es bei dir Opa bei dir habe ich es nicht geschafft ein letztes mal bevor du gegangen bist ich weine Opa nur für dich weil ich dich so vermiss.  Er hat uns viel beigebracht wie die Knöpfe funktionierten und diese Ampeln am geh steig was die Mosaik muster an dem Bahnsteig zu bedeuten hatten und warum manchmal auf den Kamera Bildschirmen sich das X bewegte und bei manchen nicht. Ich stellte mich vor die Kamera am Bahnsteig wunk ihn zu brach in Tränen aus was niemand sah und winkte ihm zu und formte mit meiner Hand ein Herz was ich vor meine Brust hielt in dem Wissen das er es sah und sich freute das er stolz war stolz auf mich ich flüsterte: Ich wünsche dir vom ganzen Herzen alles Glück der Welt sei bitte Glücklich um jeden Preis lass Tod dir nicht gestehen nie unter schmerzen ich bete für dich für deine Familie für deine Enkel ich bete zu Gott ich bete zu ihm für dein Glück du hast es verdient du ja du...Opa ich werde dich nie vermissen ich will dich nie vergessen, ich liebe dich....oh bitte bitte ich flehe dich an verlass mich nicht Die Bahn fuhr los mein Herz war schwer so schwer wie Stein kein Schritt wollte ich gehen keinen Weg von dir weg, niemals...

Ich bete für dich,
du zeigtest mir so viel
ich weine nur für dich,
Opa...eine Brise im Wind...
ich weine Opa nur für dich weil ich dich so vermiss.



1 Kommentar:

Sei nicht stumm,
erzähl mir was.